Strassenbahn auf VerkehrsmittelVergleich.de

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Eine Straßenbahn ist keine S-Bahn, wie oft vermutet wird. Technisch gesehen ist die Straßenbahn ein Schienengebundenes, meist elektrisch betriebenes Transportmittel im Personennahverkehr. Straßenbahnen sind an die speziellen Bedingungen des Straßenverkehrs angepasst und fallen somit in die Straßenverkehrsordnung. Ursprünglich fuhr die Straßenbahn ausschließlich auf in der Straße verlegten Gleisen. Mit der Zeit wurde die Effizienz der Straßenbahn durch Verlegung von Strecken auf eigene Bahnkörper erhöht. Dies bezeichnet auch den Übergang zum Begriff der Stadtbahn. Die Unterscheidung ist fließend. Durch die Verlegung der Strecken auch in Tunnel, wurde eine höhere Reisegeschwindigkeit der Straßenbahn geschaffen. In diesem Fall wird gerne von der U-Straßenbahn gesprochen. Eine weitere Übergangsform ist die Überland-Straßenbahn. Diese Straßenbahn verbindet das Umland mit dem Stadtzentrum.

Da Straßenbahnen am Straßenverkehr teilnehmen, müssen sie andere Voraussetzungen als Eisenbahnen erfüllen. Eine Straßenbahn muss beispielsweise mit einem Fahrtrichtungsanzeiger, also einem Blinker, ausgestattet sein. Eine Straßenbahn gilt für den Straßenverkehr als vergleichbar komfortabel und schnell. Niederflurfahrzeuge oder Hochbahnsteige erleichtern den Einstieg und der Einsatz moderner und leiser Straßenbahnen sorgt für zusätzlichen Komfort. Der Einsatz von Vorrangschaltungen für eine Straßenbahn an einer Ampel sorgt für eine zügige Fortbewegung in Stadtzentren. Allerdings ist eine Straßenbahn im Vergleich mit U- und S-Bahnen dennoch langsamer, was an der dichteren Haltestellenfolge liegt. In Deutschland ist das längste Straßenbahn-Netz in Berlin und umfasst 192 Km Streckenlänge.