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Der TGV (Train à grande vitesse), der ins Deutsche übersetzt „Zug mit großer Geschwindigkeit“ heißt, ist ein französischer Hochgeschwindigkeitsentwurf auf Rad-Schiene-Basis. Die TGV- Züge und ihre Geschwisterzüge Thalys und Eurostar, verkehren außer in Frankreich, noch in den Ländern: Deutschland, Schweiz, Belgien, Niederlande, Italien, Luxemburg, seit Dezember 2010 in Spanien und selbst in Großbritannien. Die Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h der Züge, können nur auf den speziellen Schnellfahrtstrecken erreicht werden. Sie besitzen dennoch den Hauptvorteil gegenüber der Konkurrenz in Eisenbahntechnologien (Magnetschwebebahnen), dass die Züge bereits bestehende Infrastruktur nutzen und dadurch bis in Stadtzentren fahren können. Zudem entfällt logischerweise die Notwendigkeit, in dicht besiedelte Gebiete, teure und eigenständige Trassen bauen zu lassen. In Folge darauf wirkt sich das spürbar auf die Kostensenkung der Baukosten aus. Es arbeiteten 300 Techniker und Ingenieure 14 Monate an einem modifizierten TGV-POS, bis dieser am 3.April 2007 in 13 Minuten die Höchstgeschwindigkeit von 574,8 km/h erreichte. Die Kosten für dieses Projekt beliefen sich auf 30 Millionen Euro und die Fahrt wurde von 40 Ingenieuren überwacht. Ziel der Fahrt war es den Rekord, der japanischen Magnetschwebebahn, von 581 km/h zu brechen. Dies gelang dem französischem Zug aber nicht. Die Réseau-Einheit allerdings, hält einen Rekord von 1067,2 Streckenkilometer zurückgelegten Weg zwischen Calais und Marseille. Die Rekordfahrt fand am 26. Mai 2001 statt und dauerte 3 ½ Stunden, bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 306,37 km/h.